Fantasie ist sowieso das Elexier. Ohne sie ist die Wirklichkeit nicht zu ertragen. Das innere Zwiegespräch zu leer, ohne den nötigen Blick in die Zukunft. Habe ich ein paar Filmexposés angedacht und schon lange nicht mehr mich daran gemacht an ihnen zu arbeiten. Es will einfach nicht mehr recht. Vielleicht wenn ein weiterer Ideensammler kommt und mit daran arbeiten möchte. Habe ich gestern einen überraschend glücklichen Schritt in diese Richtung tun dürfen. Anfänge sind schwer. Schreiben wie das Neuerfinden einer Welt. Herrlich, aber sehr vereinnehmend. Kann ich nicht sagen mich darin verloren zu haben, aber zumindest habe ich mich dazwischen wiedergefunden. Wie eine Reise in die Fantasie und näher an sie heran. Vielleicht wieder das Bild vom Kind. Es verfolgt mich seit längerem. Brauche ich Abstand von diesem tobendem Geschöpf. Es ist stark und wild. Verschlingt all meine Kraft und ich möchte an etwas anderes denken. Freiraum mir erhalten. Kann ich nicht wissen ob du das kennst? Es trägt Spannung und spielt mit einem. Bin ich mir nicht sicher ob es gut ist eine Pause zu machen, war es zu viel. Auch etwas viel Wein dabei. Ein Wirrwarr aus Verlangen und Überzeugungsarbeit der Gedanken. Ein Tanz, vielleicht mit einer Schlange, die einen bezwingen möchte. Überraschend erwacht und die dann unerbittlich präsent ist. Sich an einem bedient. Zu viel für einen Menschen alleine . Es ruft nach Kommunikation und geistiger Vermehrung . Regnet überraschend an irgendeiner ungewissen Stelle ab und verlangt zugeleich nach Verständnis. Unglaublich eigensinnig.