höre ich stimmen? scheint das normal? wie soll ich es sagen? Vernunft regiert. Der dumme dicke Hund von der Frisörin steht mir im Weg. Schüffelt an mir hoch. Scheine ich ihn zu langweilen. Er langweilt mich auch. Ausgleich. Einstweilen. Sie ist heiß. Die Frisörin meine ich. Erinnert mich an einen Style Laden in der Altstadt. Kein wirklicher Vergleich. Nur eine Erinnerung. Erinnerungen so wie so. Das ist es was zählt. Nicht das Wühlen darin, mehr das freilegen einer Bestimmten. Der bestimmten Erinnerung, an. Leer ist der Tag, so für sich. Nur eine Farce. Abgesang auf etwas Verlorenes. Mir schon gleich auf was. Macht das einen Unterschied, wenn ich es wüsste? Wer belastet sich schon gerne mit Unnötigem. Gerade wieder mal geschafft. Der Tag ist nicht der Hit, aber auch nicht der Schlechteste. Telefon. Mäßiger Ansturm. Scheint meine Welt in der ich lebe, eine ganz Andere zu sein. Schon ein wenig abgeschieden. Aber hier? Ist meine Welt hier? Habe ich dazu einige Bedenken. Mindestens genau so viele Fragen, wie begonnene Erklärungsversuche. „Was soll ich damit?“ Runter mit dem Mist. Schon gleich wie der Selbstversuch noch mal heißt. Begonnen, um ihn fertig zu bringen. Vielleicht mal was darüber schreiben. Wen interessiert es schon, wenn sich jemand langsam um’s Leben bringt. Nicht die Geschichte, um sie zu verkaufen. Wieder zurück an den Seziertisch, das Leben etwas auseinader nehmen. Was bleibt schon übrig, wenn das Licht aus geht. Ein mäßig stabiler Körper und eine Menge Flüßigkeit. Unzählige Habseligkeiten. Warum nicht vorbauen? Etwas schaffen. Grundidee warum Menschen sein wollen. Etwas hinterlassen. Natürlich Nahrhaftes. Mein Speisezettel ist derzeit übersichtlich, denn nur Armut kann großes hervorbringen. Weise Worte. Der Blick in den Kühlschrank hat ernüchternde Ausmaße. Seit Monaten das selbe Spiel. Aber ist ok. Woher sollte ich es anders kennen. Hin und wieder einen Espresso und dann leicht schwindelig, wieder zurück vor den Rechner. Das Bett steht auch nicht fern. Danke Internet, wie schön du mein Leben vereinfacht hast. Zumindest mein Lebensraum hat sich sehr stark, in der räumlichen Ausdehnung, reduziert. Wie das mit dem Freundeskreis ist, muss ich erst nochmal eine Weile überdenken. Was vor dir? Mir scheint heute vieles greifbarer, als vor deiner Zeit. Eingenartig, eben plastischer das Ganze. Was soll´s? Habe ich da auch so meine Idee dazu. Aber lieber nicht zu öffentlich damit. Könnte ja das Letzte sein, was ich preis gebe und das möchte ich nun doch nicht. Alter Erpresser dieser Kerl… der mit dem Bart und den großen Ohren und Augen. Kleinlicher Alleswissser dieser. Könnte vieles cooler sein, wenn der sich nicht immer, überall Wort verschaffen wollen würde. Ich persönlich? Nein, natürlich nicht .. sind immer die Anderen. Brauche auch keine Erklärung. Gibt dafür keine. So viel ist mir heute klar. Nehme es aber auch nicht zu genau damit. Überfällt einen. Mich zumindest in der Vergangenheit. Nichts bestimmtes heute. Eben immer unpassend seine Einfälle. Schreinerscherze, ohne Weitsicht. Selbstsüchtiger Egomane. Mir fällt sicher noch was ein, dazu später. Erst mal sein Interesse wecken, damit er gnädig bleibt. Schwierig Weitsicht zu fordern, wenn die Schiene in die Zukunft schon gelegt zu sein scheint. Verläuft irgendwie so nach vorn. Dort hin, wo so niemand wirklich hinschauen mag.. alle schauen zur Seite, wenn sie darauf angesprochen werden.. was, wo .. verstehe ich nicht, habe ich nichts mit zu tun. Muss sich jemand anderes darum kümmern. Essigwasser? Igitigit .. wie kommst du denn darauf, so etwas zu trinken. Nein.. entsätzlich diese Greultaten. Kleine Kinder, immer süß. Ziehen. Kommt es mir machmal so vor, als wenn die Zukunft dieser Welt in den Redaktionen von Zeitung und Fernsehen gemacht würde. Abwegig? Keineswegs.. das Beste was einem passieren kann, ist eine glaubhafte und sauber untermauerte Meinung zu haben. Der beste Grund eine Partei zu wählen, oder sie zu verachten. Langsam werden wieder die Parteien Stimmenfänger, die sich eben erst aus der Bahn geschossen haben. Scheint gut zu tun, so eine verordnete Zwangspause. Tagespolitik. Sprechen wir nicht drüber. Schade, dass manche Texte aus dem Netz auch wieder verschwinden, könnte man so herrlich verlinken. Auch diese Sache mit den Kinderpornos. Klar habe ich was dagegen. Nur wenn sich eine Volkspartei, so blind hinstellt und „zum Wohl der Kinder“ handelt, kann nur etwas nicht mehr Recht nach dem Wohl gehen, sondern nur nach der Kasse. Mit den größten Populisten wird sich verbündet und im gleichen Atemzug, wird dieser dann von der selben Person, für nicht wählbar dargestellt. Nicht zum Aushalten dieser irrsinnige Anflug, von geistiger Armut. Periskope sollte man auf den Markt werfen, solche mit denen man über den geistigen Horizont, mancher Leute nicht nur ungehindert hinweg schauen kann, sondern auch sich diesen gleichzeitig nutzbar machen kann. Eine klassische Lösung wäre wieder Zeitung zu lesen. Kommt man als Mensch eh erst recht spät dazu, das zu tun. Ich zumindest, leider. Ist nun so. Jungendtraum. Ausgeträumter? Was tun? Weiter schlafen und träumen wie der Rest der Bevölkerung? Wozu das alles? Mal angenommen, die Welt in der wir leben, wird einfach zerstört. So von jetzt auf gleich, nur noch Maschinen da. Dann würde es nur kurze Zeit später zu einem Stromausfall kommen. So gesagt, alle Rechenzentren würde einfach stehen bleiben. Alle Daten frieren ein und das war es. Bis dann, eines schönen Tages jemand kommt und den Strom wieder anstellt. Wups.. Keine schöne Vorstellung, aber auch nicht so weit weg. Hat niemand was von. Wir vielleicht, unsere Kultur meine ich. Wir würden das zwar nicht mehr erleben, aber unsere Kultur, wie wir sie verstehn, würde dann eines Tages auferstehen. Ja, eines Tages. Ohne mich, ohne uns, ohne .. etc. Nur so eine Idee. Machen wir auch nicht. Ist ein Schlüssel vor. Oder ein Kennwort, oder .. so etwas wie Meschenverstand… der genau diese Dinger gebaut hat, um wiederum mit diesen Dingern, die Dinger zu zerstören. Also sich selber. Absurd… ? begrenzt logisch? ! Quatsch.. ?! Nein, nur nicht ausreichend gut durchdacht. Von der Kultur. Die kann ja auch nicht denken, sondern ist. Was auch immer. Zumindest Wort oder Datensatz. Was anderes ist so ein Wort auch nicht. Bisschen veraltet für manche, die nicht mehr sprechen wollen oder können. Macht aber nichts, haben wieder andere schlaue Menschen sich etwas ausgedacht, die Unterhalten sich dann für diese Menschen, die das nicht können für einander, miteinander. Oder doch mehr aneinander vorbei. Ding für Ding, schon fast eine Welt. Mensch? Ja wo ist der Mensch in dieser Welt. Der lebt da irgendwo.. mit Lebensqualität und fern von allem Schlechten. So für sich in seiner gut behüteten Familie. Hört sich die Nachrichten an und schüttelt den Kopf. Schüttelt und schüttelt, dass alles heraus fällt. Was noch drin ist, ist weniger als auf eine Festplatte passt. Alles nur noch online. Viel zu wenig Leben. Alles online. Klar. Die Jungend weiß es. Ohne dieses Qualitätsdenken im Online geht es nicht mehr. An sich edel. Alles miteinander zu teilen. Das zu tun von dem einem immer erzählt wurde. Es nie tun konnte und .. ja was und? Echtzeit. Wo kommt die aufeinmal her? Wuahr, so viele Fragen. Ich will kein Kind sein und diese Fragen auch noch stellen wollen müssen. Nein alles, nur nicht wieder Kind sein müssen. Oder ewiges Kind sein. Das ist es, jeden Moment eine neue Frage, alles für absurd erklären können und trotzdem eine Antwort auf alle Fragen haben können. Ich will… xyz etc.. Was gefällt mir dieses „etc“ .. Ach schön.. eben mal notieren. Klingt so nach Wirtschaftswunder. „Bitte Fräulein Müller, notieren sie.. Schreiben an Doktor Hauser.. wie folgt .. etc.. sie wissen schon“ Einfach perfekt. Eben aus dem 2ten raus und in das frisch gebügelte Hemd. Nennt man wohl Sozialdarwinismus. Wenn so mit allen guten Ideen, zusammen mit den Nachbarn, auch die Zukunft verschwindet und man wie mit einer neuen Zeit an dem Handgelenk im „Wirtschaftswunder“, sich wieder findet.. „everything goes“ Ach ja , da war ja Korea. etc.. sie wissen schon .. Flach darf man nicht gebaut sein zu der Zeit. Nichts fällt vom Tisch, alles wird aufgegessen, alle haben Arbeit. Sonst noch was? Ab in die Alpen, Sommerurlaub am See. Garda , Meran,, etc.. Schnell ein Telegramm an Omi. Die darf nicht vergessen werden. Wir bauen ja an dem neuen Staat. Und Omi? Die hat schließlich alles geschickt eingefädelt. Wartet schon mit den frischen Nudeln und Braten auf die Heimkehrer. Alles in bester Ordnung. Wer es glaubt. Das ja auch nicht anders. Wurde ja alles sauber auswendig gelernt. Wie nur, wie ist das nur alles erdacht worden. Kultur meine Herren, mehr Kultur wagen. Ja schnell in den Wagen gesprungen und zum Mittag raus aufs Land. Wer hat, der hat. Ist doch klar, Schätzchen. Nur du, alles für sie. Blättert sich eine Nation durch die Bunte. Durch den Fernsehkatalog, mit eingebautem Abendprogramm. Was fehlt uns denn noch? Schau mal die Meyers, die haben wieder ein neues Auto., Schneller als unser kleiner Kreuzer. Schneller und teurer. Das, stottert, der etwa? Klar jetzt muss ein Neuer her. Meyers haben es vorgemacht. Diese Lausbuben, die frische weiße Wäsche.. aber, da hilft doch die Tante mit der Latzhose. Alles easy going. Der Blick rüber zum Großen Bruder. Der weiß wie es geht. Früher war alles … Hüttenkäse. Den musst du probieren. Der hat was. Und wie der geht, der neue Schlager. Einfach sensationell. Ich fasse es nicht. Er kommt heute im Fernsehen. Einschalten. Quote? Geld drucken müsste man können. Noch ein Stück Kuchen. Kaffee ist noch da. usw….

Wo sind wir da untergebracht? Was hat das gekostet? Was schwirrt mir der Kopf, von diesem Irgendwas. Aussteigen lassen. Sofort aussteigen lassen. Reif für die Insel. Alles nicht mehr normal. Aber geil.