IMG_4438Warum mich einer Sprache bedienen, die nach Mutter schmeckt. Immer leicht blutig, leicht neben dem Punkt. Immer etwas bevormundend. Ganz allein bin ich mit meiner Sprache nie. Auch wenn keine anderen Zuhörer, als meine eigene Person, das vernehmen, was ich von mir gebe. Da ist immer noch etwas mehr. Ein Ich, welches sich mit mir beschäftigt. Lästig und oft nicht mit mir einverstanden. Ein Ich, welches sich hinaus bewegen möchte, auf diese Menschen zu, die es dort erlebt in diesem äußeren Inneren. In dem Ort außerhalb des Ichs. Dort wo Fäden gezogen werden, die zwei Enden haben, die mit einem spielen. Die mit mir spielen. Fäden? Warum Fäden zu etwas sagen, was Menschen in ihrem Glauben tun. Ist es das was wir Glauben nennen, das was zwischen Menschen passiert, ohne dass es religiös gedacht ist. Interaktion, das knien vor dem Großen Geist, dem gedachten geistigen Denkmal. Ich tue mir so schwer mit diesen großen Dingen. Der Welt mit ihren Antworten, ihren Erklärungen. Dieser ständigen Interaktion. Immer die Balance im Hinterkopf.
Ein einfacher Gedanke soll helfen. Es entkomplizieren. Die Dinge nehmen wie sie sind. Einfach alles ein lassen wie es ist. Merkwürdig nur dass dann alle Energie fehlt, die Spannung um etwas ändern zu wollen. Der Drang in die Welt zu gehen und ihr auch die Stirn bieten zu wollen. Es ist als wolle man keine Liebe, keinen Menschen der einem antwortet.
Wie sediert und unter Depressionen leidend. Noch nicht einmal genügend Kraft um das wahr zu nehmen was um einen passiert. Das wenige im Alltag, an Zwischenmenschlichkeit. Pure Objektbeziehung, die Tasse Kaffee wird zum Trigger in der Welt. Wird zum Mittelpunkt des Universums. Was geschieht da gerade? Was tue ich mit dieser Interaktion. Wie ernst ist es mir mit dem was ich tue. Konsequenzen? Lohnt es über Konsequenzen nachzudenken, wenn diese eh nicht zu berechnen sind. Wären sie zu berechnen? Immer wieder der Verweis auf die Spielregeln.