Bin gespannt, wie lange ich das aushalte. Kaum eine Minute in Klamotten, schon möchte ich raus auf die Straße. Meine nassen Haare halten mich davon ab. Wie ein Mädchen. Ich habe nasse Haare, ich kann so nicht auf die Straße. Erfurcht? Erfurcht vor dem da aussen? Irgendwie schon. Jetzt ist gut. Jetzt ist es aus. Zu, abgeschlossen. Autoerotik der Wirklichkeit. Etwas zwischen 18 und 80. Genau wie ich. Halb Wurst und mit fettiger Pelle. Halb Wahn getrieben und ohne Hoffnung. Nur der Wunsch allein macht noch nicht den Satz. Bisschen überlegen, ein Tränzchen tanzen und den Irrsinn folgend, wieder zurück auf das Zimmer. Vergessen worden. Es ist einfach dort vergessen worden. Letzte Frage noch. Du bist sicher, dass du nicht eine Simulation von dir, anstelle deiner, Antworten verfassen läßt. Sicher? Wie sicher kann ich bei einer Selbstbefragung, der Wirklichkeit sein. Filmriss. Ich denke nicht darüber nach. Nur kausaler BrainDump. Just an other. Filmriss? In welcher Sache? Ich denke nicht darüber nach. Wollen sie etwas Musik aus dem Radio hören? Radio? Ein einfaches Netzwerk aus Widerständen, Kondensatoren und Transistoren, um Schallinformationen, in einer Elektromagnetischenwelle hörbar zu machen. Mehr nicht. Vielleicht ein bisschen Feedback, irgendwo dort in dem Netzwerk. Dort in dem Murmelspiel der Kausalkette. Gebrochen mit allem. Aus ist’s. Schon lang. Wieder anfangen mit der Mühle? Warum? Statement wegen Verbesserung. Verbesserung der Leere ist alles. Nur nicht gefangen nehmen lassen. Übermut der Synapasen. Begründung nicht erwünscht. Rein waschen. Zwei Stunden etwas Wärme, für zwei Stunden Mensch sein dürfen. Dieses Gefühl welches etwas nach Freiheit schmeckt. Dem Intellekt schmeichelt. Legen sie mehr Bedeutung in die Punke. Bitte? Wie meinen? Ein Punkt ist ein Punkt, bleibt ein Punkt. Bei nicht zu tiefer Betrachtung erscheint ein Punkt lange als Punkt. Machen sie sich keine Sorge. Tiefer betrachtet, ist alles nur Wiederholung. Ermüdende Wiederholung. Lassen sie eine Maschine für sich arbeiten. Nur die richtigen Fragmente, der Kausalkette nutzen ihnen. In welcher Sache? Warum fragen sie mich das immer? In welcher Sache? Ich verstehe sie nicht. Sie stören meinen Schlaf. Genau wie sie, bin ich mitten in einer Gammaphase. Ich brauche auch meinen Schlaf. Warum kommen sie immer in meine Träume geschlichen und erzählen mir diesen Mist, der mich und sie um den Schlaf bringt. Ich brauche ihre Ausführungen „in der Sache“ nicht. Um mich mal mit ihren Worten zu erklären. Ich brauche meinen Schlaf. Sie anscheinend nicht. Sie sind ein widerlicher Wiederkäuer. In der Sache brauchen wir mehr Objektivität. Es hilft nicht wenn wir beide nur auf der Stelle treten und darüber hinaus, den Rest der Wirklichkeit vergessen. Es ist normal schlaflose Nächte zu haben. Gewöhnen sie sich daran. Genießen sie die Abgeschiedenheit. Die multiplen kleinen Sonnen in der Nacht, die ihnen ihre Stunden erhellen. Kostbare Lebenszeit. Sie wollen mir sagen, in der Sache, ist Schlaflosigkeit ein Zugewinn. Ist es nicht herrlich einfach. Sie machen einfach die Augen zu, wann ihnen danach ist. Sie haben die Zeit. Über diese Zeilen werden sie einfach einschlafen. Wie es die Tage zuvor auch schon war. Sie können sich nicht erinnern. Ich war gestern auch da. Haben sie mich nicht bemerkt? Ich schlief gestern um diese Zeit. Darum geht es. Bullshit, das haben sie sich eben ausgedacht. Wir haben uns noch nie zuvor gesehen. Schalten sie endlich das Radio ab. Ich mag nicht mehr diese lächerliche Unterhaltungsmusik, zusammen mit ihnen hören. Es ist vergeblich. Sie wollen mich nicht verstehen. Das Radio aus. Hören sie nicht wie es stört. Ich höre nichts. Tun sie es selber. Wo waren sie eigentlich gestern, ich habe sie vermisst? Gestern war Weihnachten, da hatte ich frei, wahrscheinlich genau so wie sie. Sie sind alleinstehend. Leben allein. Was? Ihnen fehlt schon Schlaf, sehen sie. Absurd. Mir fehlt nichts. Sie belagern unentwegt meine Gegenwart, sie sind mir über. Wo kommen sie überhaupt her? So mitten in der Nacht. Ich habe sie nicht kommen hören. Finden sie nicht auch, dass dieser Kühlschrank unerträgliche Geräuchen macht. Ein Brummen von sich gibt, welches nur störend im Raum liegt. Sie wollen ablenken. Weit gefehlt der Kühlschrank ist leer. Was sollte mich auf die Idee bringen, nun mit ihnen etwas essen zu wollen? Seien sie vernünftig und kommen sie zu sich. Es geschieht alles zu ihrem Besten. Glauben sie mir. Der Kühlschrank gibt unerträgliche Geräusche von sich. Hier. Die Uhr. Ziehen sie sie auf. Da vor uns auf den Tisch damit. Sie haben mir ihren Namen noch nicht gesagt. Spielt der eine Rolle? Hören sie, da spielt doch Musik. Der Wecker, weiter nichts. Nur ein Wecker. Unerbittlich. Den gebe ich jetzt in den Kühlschrank. Nein. Seien sie nicht nicht so laut. Ich verstehe sie, auch wenn sie normal laut sprechen. Der Kühlschrank bleibt zu. Es ist eh nichts drin. Oh wohl. Sehen sie dort hinten das Tischtelefon. Es wird gleich klingeln. Möchten sie sich nicht freundlicherweise schon einmal in die Nähe des Gerätes begeben. Es hätte einen beachtlichen zeitlichen Vorsprung in der Sache zur Folge. Haben sie beruflich damit zu tun? Sie verwundern mich. Das Ticken ist wirklich nicht so schlimm.