Sonst abgenagte Knochen , heute mal ein Stück Fleisch. Das Mehr zum Sonntag.  Totes Fleisch. So tot wie meine Gedanken. Leere ohne Stimme. Lästig, alles nur lästig. Zu viel? Wovon habe ich denn zuviel. Mich treibt nichts. Ich könnte so von der Welt verschwinden, fast schon mein Wunsch. Leer zu leer. Nichtig zu Asche. Wen interessiert es denn? Nichts. Immer nur Leere , einfach unbefriedigend. Unsägliche Langeweile.Zur Zeit warte ich einfach nur auf diese Abfüllung. Diesen kurzen Rausch. Drei Bier, Sonnenschein. Nur Musik, etwas Internet. Das ist schon alles. Das ist es!? Ein unerträglicher Gedanke von Freiheit. So frei wie meine frisch eingekauften Eier im Kühlschrank. Verpasst. Den Bus verpasst? Wann habe ich nur diese beschissene drecks Schlampe übersehen die mein Leben so ruiniert hat. Wenn ich wüßte welches dieser Hühner das war. Kein Blick auf die Leiter mehr. Ich schaue aus dem Fenster. Fremde Kinder vergnügen sich in der nachmittäglichen Hitze beim Ballspiel. Immer wieder diese Störungen. Zwanzig Minuten noch. Nur noch zwanzig Minuten, dann .. geht die Sonne auf, der Mond , wird der Hund gehängt. Sonst was, nur weg von diesen Gefühlen. Frei werden, den Körper sein lassen. Dieser üble, notdürftig reparierte Ballast. Was ekelt mich diese Welt heute wieder an. Tagebuch? Kenne ich nicht. Ich mache früher Schluß mit dem Recht. Die Uhr soll mich nicht beherrschen. Was ein Unding. Möchte ich frei sein und lasse mich von der Uhr beherrschen. Krank Gefühle zu haben, die nicht konform sind. Schluß damit endlich Feierabend. Schluß mit Konformität. Alles , nur bitte immer konform. Was das stinkt. Auch was, das riecht doch gut. Nicht in meinem Haus. Nicht vor 19 Uhr. Heute geht das nicht. Das ist schon lange wieder unmodern. Was ein Irrsinn. Nur um mit dabei zu sein, in der Schar der Nachtwandler, muss man sich einordnen in wieder ein neues Konstrukt. Nicht aus zu halten. Lösen um eingenommen zu werden. Wieder ein neuer Kreisschluß.