Die Sturmflut überstreicht uns orange. Laut das Getöse, schnell die Dunkelheit in der Welt. Geborgen, nur im letzten Sonnenlicht des Tages. Verloren, die Lust. Verloren, alles ausser… Mir ist nach Kaffee , Kuchen vielleicht. Wenn welcher da ist. Kuchen denke ich und du liegst im Bett. Schön rollt das Meer unsere Gedanken fort. Bett, was ein Gedanke. Nein, nur nicht dieser Gedanke. Alles ist gut, natürlich. Wie alle sagen, so wir auch. Du, und schon ist alles gut. Du bist. Wieder diese Nacht, ohne dich. Mit Fleisch kannst du mich locken. Trist der Schreibtisch, locker nur der Sinn. Will sich nichts fassen lassen. Du, bist nicht da. Genau dort hin, dort hin fahren wir. Dann. Dann wenn wir den richtigen Tag gefunden haben. Meine Träume nicht mehr Träume sind. Leere Schreibmaschine, Durst. Oh, immer dieser Durst. Kann mich an nichts erinnern. Schön zu wissen, dass da was war. Nur was war da. Immer quälende Gedanken. Still um mich. Kopfhörer schirmen alles ab . Nur der Sound, das Schlagen der Tasten. Kaffee? Nein. Den Wahnsinn weiter nähren? Nicht heute, gestern. Gestern war es. Da hast du mich in meiner Lust, in meiner Einbildung verführt. Mich zu dir genommen. Dieses Wunschdenken. Manchmal so locker. Dann wieder hart wie Granit. Nur wieder keine Lösung. Dich, bei mir. Was ein Wunsch. Im Stall weggesperrt , zum kreativ sein verdonnert. Lösen will ich mich. Lösen aus diesem Albtraum. Nur wie. Nichts , nichts will sich lösen. Fest wie ein Korsett umschlingt mich die Welt. Rauschen in mir. Nur immern dieses Rauschen. Weiter mit Kaffee. Durst ist geblieben, sogar noch schlimmer geworden. Nicht, keine Lust. Es steht. Draußen der Kinderlärm. Wie Steine, die in das Wasser tauchen. Mit lautem Platsch und weg. Immer gleiche Spielerei. Nicht auszuhalten. Irrsinnige Stimmen donnern regelrecht durch mein Fenster. Kinderschauplatz. Eine eigene Welt. Was suchen die nur. Wollen die nicht langsam mal in das Bett. Muss die nicht jetzt mal in die Federn? Nichts zu machen. Keiner von denen ist zu regieren. Sie haben die Regie. Leer ihr Tun. Die Regie für Kinder. Nur Spielerei. Alberne leere Sinn suchende Sinn stiftende Sucherei. Wieder Stille. Dann ein Quaken. Kinderstimme frießt Verstand. Wenn die Dunkelheit kommt verschwinden die. Bis zum Morgen. Dann geht das wieder los. Welt suchende Kinder ohne Sinn. Nur Spiel, immer nur leeres, Zeit vertreibendes Spiel. Ich habe genug davon. Setze die Kopfhörer auf und versuche mich mit Musik zu entspannen. Laut muss sie sein, damit ich die Kinderstimmen nicht mehr höre. Diese Erinnerung belagernden Krächtzer. Spielt, nur lasst mich auch dabei mein Spiel treiben. Könnt ihr das schon. Soll euch mal einer beibringen. Regie, laut möchte ich nach der Regie rufen . Wieder der Haluzination folgen. Schön. Einbildung. Etwas schönes in die Gedanken legen, den Geist einhüllen mit schönen Illusionen. Klartraum. Vielleicht lieber nicht. Nur der Realität etwas entfliehen. Das Wirkliche der Welt entreißen und etwas mit in die Träume nehmen. Kling einfach. Stuhl hoch heben. Stuhl absetzen. Fertig. Das war es. Dank meiner Vorstellungen habe ich den Stuhl bewegt. War es das? Wie kommt da jetzt mehr hinein. Ich setze mich auf den Stuhl und warte. Nichts. Warte. Nichts, kein Geräusch. Keine Regung. Aus. Alles ist aus. Nur eine Einbildung. Der Sturm herrscht. Er ist orange. Die Gedanken wollen nicht zu sich zurück kehren. Der Sturm nimmt sie mit. Trägt die Gedanken in die Ferne, wo sie niemand kennt, dort wo sie vergessen werden. Sturm ist orange. Bricht leicht durch das Dunkel. Bringt das Orange mit. Jetzt ist es da. Jetzt ist es in der Welt. Ganz orange.