Jedes Wort wie Blei. Wie hat das nur angefangen? Nicht ein Satz geht mir durch den Kopf. Aber Leere herrscht anders. Es ist wie süße Marmelade oder Honig. Ein schweres warmes Lüftchen, welches durch meinen Kopf weht. So seicht, dass sich nichts rührt. Noch nicht einmal ein Rauschen. Atem, leicht und zügig. Mal etwas langsamer, dann schwer und tief, bis der Brustkorb sich hebt und spannt. Dann wieder nichts. Keine Regung, kein Satz, nichts. Es ist unglaublich ruhig. Eine Stille, wie aus einer unendlichen Einsamkeit heraus. Mal ist diese Lust, mal Last. Dabei ist es immer das Selbe. Wie in der Wüste, ohne Kompass. Oft einfach nicht mehr auszuhalten. Nicht mehr zu ertragen. Ich fühle mich umlagert. Umlagert wie in einem  Kessel gefangen. Kein Entrinnen, nur noch oben zum Himmel scheint Erlösung. Bleibt verwehrt. Der Traum. Hält mich der Schlaf fest in seinen Armen. Fest umschlingt mich seine Macht.  Nichts. Unerbittlich seine Hand in der er mich hält. Wieder und wieder nur das Greifen nach dem Aus. Greife ich nach dem Halt. Nur der Traum. Hält und hält mich fest. Grausamste Stille. Ruhig , alles ist ruhig. Schon ein Wort genügt um alles zu zerstören.